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Forschung

     

  • Architekturen für intelligente IKT-Systeme.

    Die Konvergenz von Internet und Funkkommunikation in vielen Bereichen ist ein aktueller Trend in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Um eine nahtlose Integration zu gewährleisten, müssen Konzepte für intelligente IKT-Architekturen entwickelt werden. Diese Architekturen beschreiben, wie kontext-sensitive Systeme auf effiziente Weise dem Konsumenten maßgeschneiderte Applikationen und Inhalte zur Verfügung stellen und dabei den neuesten Anforderungen hinsichtlich Quality of Service, Erreichbarkeit und Datenschutz gerecht werden. Eine wesentliche konzeptionelle Herausforderung ist die Integration von technischen "Enablern", um Architekturen zu entwerfen, die skalierbar, erweiterbar, zuverlässig und sicher sind. Ein wichtiger Entwurfsgrundsatz ist deshalb die Systemmodularität, die darüber hinaus eine schnelle Annahme der Technologie durch den Markt unterstützt. Dies wiederum ermöglicht das Erreichen übergeordneter Ziele: die Erfüllung menschlicher Kommunikationsbedürfnisse auf kosteneffiziente Weise.


  • Business Modellierung von IKT-Architekturen.

    Durch die vielfältigen Entwurfsanforderungen an IKT-Systeme werden die dazugehörigen Architekturen sehr komplex und die individuellen Komponenten voneinander abhängig. Dies ist nicht nur aus technischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht eine große Herausforderung. Eine moderne IKT-Infrastruktur kann deshalb nicht von einem einzelnen Unternehmen betrieben werden. Vielmehr wird ein Netzwerk von sowohl privaten als auch öffentlichen Institutionen benötigt, das nachhaltig stabile Geschäftsbeziehungen ermöglicht. Der Entwurf von Geschäftsmodellen, die neben einer attraktiven Umsatz- und Kostenstruktur die technischen Besonderheiten von IKT-Systemen in Betracht ziehen, ist deshalb ein wichtiger Bestandteil für die erfolgreiche Implementierung und den Betrieb solcher Systeme.


  • Algebraische Codierung und Sequenz-Design.

    Die algebraische Codierung bezeichnet ein Entwurfs- und Implementierungsverfahren für algebraische Codes zur Lösung von technischen Problemen. Der Forschungsschwerpunkt unseres Lehrstuhls liegt auf algebraischen Codes für Kommunikationssysteme. Ziel ist es, die mathematischen Zusammenhänge zu erfassen, um daraus intelligente und effiziente Kommunikationssysteme zu entwerfen. Das Sequenz-Design ist ein Resultat der algebraischen Codierung. Für die Entwicklung und Konstruktion solcher Sequenzen werden algebraische Konzepte verwendet. Gegenwärtig arbeiten wir an krummen Sequenzen, Hadamard Sequenzen und Sequenzen mit maximaler Länge (m-Sequenzen).


  • Kontext Erkennung.

    Ein System ist fähig Kontext zu erkennen, falls es in der Lage ist, aus gesammelten Messdaten und Datenbanken zu schließen, welche Informationen und/oder Dienstleistungen für den Nutzer relevant sind und diese bereitstellt. Solche Kontexterfassenden Systeme befassen sich mit der Beschaffung der Sensordaten (z.B. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, usw.), der Abstraktion der Sensordaten zu Kontextinformation, dem Verstehen des Kontextes sowie der Anpassung der Anwendung (z.B. Auslösen von Ereignissen bei entsprechenden Ereignissen). Kontext Erkennung ist ebenfalls eine technologische Voraussetzung für allgegenwärtige Computersysteme, intelligente Umgebungen und ist eine Kerntechnologie für adaptive, endgerät- und netzwerk-unabhängige Multimedia Dienste. Somit sollte ein System zur Kontexterkennung die Fähigkeit besitzen die Daten zu sammeln, zu verarbeiten und die gefolgerten Ergebnisse Anwendungen in verteilten Systemen bereit zu stellen.
    Unsere Forschungsgruppe entwickelt Architekturen, die es ermöglichen, Kontextdaten mittels verschiedener Sensoren zu sammeln. Diese werden mit Hilfe einer einheitlichen Darstellung zu Kontextinformationen zusammengefasst und anschließend über die entsprechenden Kanälen zur Verfügung gestellt.


  • Multi-Radio Network Simulator.

    Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich sowohl mit aktuellen Mobilfunkstandards, wie z.B. UMTS, HSPA, LTE, WiMAX, WLAN etc., als auch mit aussichtsreichen Konzepten für zukünftige Funksysteme. Forschungsschwerpunkt ist inbesondere die Entwicklung von Evaluierungsmethoden und Simulatoren für zukünftige Systeme, die Zugang und Datenübertragung über verschiedene Funktechnologien ermöglichen. Außerdem entwickelt und untersucht unsere Arbeitsgruppe Konzepte zur optimalen Netzwahl, zur Netzlastverteilung und Optimierung der Systemkapazität in Szenarien mit verschiedenen (Funk-)Netzwerken.

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