Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik

Prof. Dr.-Ing. habil. Werner Rupprecht verstorben


Am 27. Januar 2022 verstarb in Ottobeuren unser Kollege Prof. Dr.-Ing. habil. Werner Rupprecht im Alter von 89 Jahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, insbesondere seiner Frau und Kindern.

Werner Rupprecht wurde am 14.08.1932 in Bottrop geboren. Er studierte an der TU München und an der TH Karlsruhe Elektrotechnik und schloss 1958 als Diplom-Ingenieur ab. 1961 wurde er bei Prof. Karl Steinbuch an der TH Karlsruhe zum Dr.-Ing. promoviert. 1970 schloss sich dort die Habilitation mit dem Lehrgebiet Nachrichtentechnik an.

Im Jahr 1972 wurde Werner Rupprecht an die neugegründete Universität Trier-Kaiserslautern berufen, wo er die Nachrichtentechnik im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der heutigen TU Kaiserslautern etablierte und jahrzehntelang sehr erfolgreich in Forschung und Lehre vertrat. Er betreute u.a. 156 Diplomanden und 23 Doktoranden und war ein selbstloser Förderer junger Leute. Seine Lehrbücher sind Standardwerke der studentischen Ausbildung. Von 1979 bis 1981 wirkte er als Dekan des Fachbereichs. Mit seinen Auslandskontakten, insbesondere zur Bundesuniversität Rio de Janeiro, trug er maßgeblich zur internationalen Sichtbarkeit der TUK bei. Viele seiner ehemaligen Schüler haben bedeutende Positionen in Industrie und Wissenschaft.

Nach seiner Emeritierung im Jahr 1997 koordinierte Werner Rupprecht (gemeinsam mit Dietmar Achilles und Hans Kahlen) für mehrere Jahre den Kreis der Ruhestandsprofessoren, deren Veranstaltungen er auch durch Vorträge bereicherte. In jüngerer Erinnerung ist sein Beitrag im Februar 2017 über „Kognitive Kommunikation“. Dieses Thema beschäftigte ihn im Ruhestand intensiv und führte zu der 2014 publizierten Monographie Einführung in die Theorie der kognitiven Kommunikation.

Werner Rupprecht war ein hochangesehener Wissenschaftler und liebenswerter Kollege, den wir vermissen.Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Mit stillen Grüßen

Walter Baier
Hartmut Hotop
Siegfried Wendt

Zum Seitenanfang