Eingebettete
Regelungssysteme sind in
die Anwendung integrierte Rechnersysteme mit darauf implementierten
Regelalgorithmen. Das Anwendungsspektrum ist sehr vielseitig, unter
anderem finden sich eingebettete Regelungssysteme in Fahrzeugen und
Flugzeugen, mechatronischen Systemen wie Roboter oder
Werkszeugmaschinen, medizinischen Systemen oder
„smarten“
Gebäuden. Moderne Oberklassefahrzeuge enthalten mehr als 100
solcher Electronic Control Units (ECUs) für ABS, ESP, ASR,
Motor-
und Getriebesteuerung und Klimaregelung. Die technologische und
ökonomische Bedeutung ist dementsprechend groß.
Charakteristisch für eingebettete Regelungssysteme sind
Beschränkungen der Größe und des
Leistungsbedarfs,
woraus sich Ressourcenbeschränkungen hinsichtlich der
Rechenleistung und der Speicherkapazität ergeben. Eine
zunehmende
Miniaturisierung der eingebetteten Regelungssysteme einerseits und
wachsende Funktionalitätsanforderungen andererseits erfordern
eine effiziente Nutzung der limitierten Ressourcen.
Multitaskingfähige Echtzeitbetriebssysteme werden vermehrt
hierzu
eingesetzt. Die Analyse und Synthese eingebetteter Regelungssysteme als
konventionelle äquidistante Abtastregelungen ist aufgrund
multitaskingbedingter respektive schedulingbedingter Effekte wie
Latenzen und Jitter nur bedingt möglich.
Ziel des
Forschungsschwerpunktes ist
deshalb die Entwicklung neuer regelungs- und informationstechnischer
Methoden zur Analyse und Synthese eingebetteter Regelungssysteme.
Analyse eingebetteter
Regelungssysteme
Die Verfahren sollen
jeweils an einem
autonomen, mobilen Roboter mit Manipulator evaluiert werden.
Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes zur Analyse und Synthese eingebetteter Regelungssysteme sind ständig Studien-, Diplom-
und
Masterarbeiten zu vergeben.
Wegen des interdisziplinären Charakters des
Forschungsschwerpunktes ergeben sich so-wohl für Studierende
der
Automatisierungstechnik als auch für Studierende der
Informationsverarbeitung, Techno-Informatik oder Informatik
interessante Aufgabenstellungen.
Grundlegende Kenntnisse der Regelungstechnik, Simulationstechnik
(MATLAB/Simulink), Mikroprozessortechnik und Programmierung (Assembler,
C, C++) sind von Vorteil.
| Weitere Informationen: |
M.Sc. Sanad Al-Areqi (12/322) |
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Dipl.-Ing. Daniel Görges (12/326) |
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Dipl. Wirtsch.-Ing. Sven Reimann (12/330) |
| M.Sc. Wei Wu (12/355)
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